Reisebericht Südafrika - Kapstadt und Halbinsel

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05.03.2012 - Dies ist die Fortsetzung unseres Reiseberichts der Südafrika Rundereise 2012. Dieser Reiseabschnitt betrifft den Reiseabschnitt Kap Halbinsel, Kap der guten Hoffnung, Chapmans Peak Drive, Kapstadt mit Stadtrundfahrt, Kapstadt Hafen und Tafelberg. Hier geht es zurück zu Tag 11-13 der Rundreise Südafrika.

Tagesausflug Kap Halbinsel - Tag 14:

Das Lobsterhouse hat eine tolle Terasse mit Blick auf das Meer. Leider ist die Terasse gänzlich ungeschützt vor den meist starken Winden am Berghang. Deshalb quetschen wir uns auf die letzten freien Plätze im Inneren. Im Haus sind deutsche und schweizer Touristen aus dem Tessin. Die Sonne blendet durch die hohen Seitenfenster, ein Rollo gibt es nicht. Das Lobstehouse ist eben ein typisches Architektenhaus das schön aussieht, aber in allem unpraktisch ist.

Nach dem Frühstück fahren wir über Constantia, Muizenberg, Fish Hök nach Simons Town. Wir halten nur kurz in St. James um die bunten Umkleidehäuschen am Strand anzusehen. In Simons Town machen wir einen kleinen Spaziergang vom grossen Parkplatz in der Stadtmitte den Berg hinauf zu einem Aussichtspunkt. Von oben sieht der kleine Hafen mit den grossen Marineschiffen dahinter ganz nett aus. Unten an der Hauptstrasse laufen wir an den alten Häusern entlang, in denen kleine Geschäfte untergebracht sind.

Danach geht es weiter nach Bouldes Beach. Hier besuchen wir die Pinguine die am Strand ihre Nistplätze haben. Die kleinen Tiere sind ja so süss! Am Parkplatz essen wir in einem kleinen Restaurant (Boulders). Inas Wrap ist nicht ganz so gut, dafür sind meine Nudeln mit Tiger Prawns echt spitze!

Pinguine Bouldes Beach


Nach dem Essen kaufen wir bei einem Händler ein Nashorn aus Draht und Perlen. Dann geht es weiter zum Cape Point und zum Kap der guten Hoffnung. Der Eintritt in den Naturpark kostet satte 85 Rand pro Person. Wir fahren zunächst in die Buffels Bay. Wer etwas Zeit mitgebracht hat, kann hier prima in einem Meerwasserpool baden. Allerdings gibt es hier auch einige Affen, die schnell zur Plage werden können. Dann geht es zum Cape Point, einem alten Leuchtturm. Vom Parkplatz kann man entweder zu Fuss, oder per Zahnradbahn hinauffahren. Wir laufen und kommen nach ca. 15 Minuten oben an. Die Aussicht von hier oben ist fantastisch. Auf der einen Seite sieht man die Berge in Richtung Simons Town. Auf der anderen Seite das Meer und das Kap der guten Hoffnung.

Kap der guten Hoffnung


Leider ist es hier oben sehr voll von Menschen. Die Touris werden hier aber auch busseweise angekarrt. Vor allem am Schild zum Kap der guten Hoffnung bildet sich eine lange Schlange und ein Gerangel um die Reihenfolge wer als nächstes ein Bild von sich vor dem Schriftzug machen darf. Wir schaffen es irgendwie dranzukommen und fahren gleich weiter in Richtung Scarborough. An den Misty Cliffs halten wir kurz an um Fotos zu machen. Der Strand macht seinem Namen alle Ehre. Irgendwie liegt die ganze Landschaft in einem dunstigen Schleier.

Unser nächstes Highlight ist der Chapmans Peak Drive. Wir fahren im Licht der Abendsonne nach Norden in Richtung Hout Bay. Nach den bisherigen Fahrten auf anderen Küstenstrassen hätte ich nicht gedacht, dass sich das noch toppen lässt. Aber die Landschaft ist hier wirklich unglaublich toll und eine Fahrt über den Chapmans Peak ist ein absolutes muss. Die Gebühr am Toll Gate kostet für Autos 31 Rand.

Chapmans Peak Drive


In Houte Bay halten wir an der Mariners Warf, einem Fischerhafen. Hier sehen wir ein paar Fischern zu wie sie Seelöwen mit Fischresten füttern. Das Restaurant am Hafen sieht nicht so toll aus. Zum esseb fahren wir dann doch weiter nach Camps Bay. Dort bekommen wir einen tollen Platz in der Chili Bar at the Beach. Beim Sonnenuntergang essen wir Straussenfilets mit Gemüse und Kartoffeln, geniessen unsere Cocktails und schaün nach unten auf das rege Treiben am Strassenrand. Nach dem Essen fahren wir zurück ins Lobster House.

Tagesausflug Tafelberg und Stadt Kapstadt - Tag 15:

Heute fahren wir nach dem Frühstück mit dem Auto zur Seilbahnstation des Tafelbergs. Die Fahrt auf den Berg kostet rund 30 Euro pro Person. In nur 60 Sekunden sind wir oben angekommen. Die Seilbahnkabine rotiert beim hochfahren einmal um die eigene Achse. So kann jeder Fahrgast einmal das 360 Grad Panorama geniessen. Oben geht ein kühles Lüftchen obwohl die Sonne scheint ist es etwas frisch. Die Sicht ist gut und man kann über ganz Kapstadt, die Bucht und die dahinter liegenden Hottentods schauen. Wir machen einen Rundgang auf dem Plateau und fahren wieder nach unten.

Tafelberg


Vor der Seilbahnstation steigen wir in den Hop-On Hop-Off Bus. Der rote Bus fährt eine Roundtour duch die Stadt. Bis 18:00 Uhr fahren die Busse im 15 Minutentakt. Wir fahren mit dem Bus bis zur Waterfront in Kapstadt. Hier machen wir einen Bummel durch das lebendige Getümmel am Wasser. In einem Restaurant am Hafen essen wir gemütlich zu Mittag. Der Fisch und das Sandwich sind wieder einmal ausgezeichnet.

Nach dem Essen gehen wir einen anderen Weg durch die Verkaufshallen bis zur Busstation. Mit den Bus geht es dann weiter durch die Innenstadt. Vorbei am Kongresscenter, der Uni und dem Rathaus geht es wieder zurück zur Seilbahnstation des Tafelbergs wo unser Auto steht. Im Pick und Pay in Camps Bay kaufen wir uns ein paar Kleinigkeiten für ein Abendessen im Guesthouse. Den Rest des Abends chillen wir in dem genütlichen Wohnzimmer auf der Couch. Von dort können wir den unglaublichen Sonnenuntergang beobachten, der sich bei unserer Sicht auf das Meer vor Camps Bay beobachten lässt.

Abreise Kapstadt nach Frankfurt am Main - Tag 16:

Morgens schlafen wir aus. Nach dem Frühstück packen wir unsere Koffer und verbringen den Vormittag entspannt am Pool. Mittags fahren wir nach Camps Bay an die Standpromenade und essen nochmal im Pepper Club Restaurant. Nach einem Bummel an der Strandpromenade fahren wir zum Flughafen. Da es Sonntag ist sind die Strassen frei. Von Camps Bay bis zum Airport benötigen wir gerade einmal 30 Minuten. Die Mietwagenrückgabe am Flughafen ist gut ausgeschildert und die Rückggabe geht superschnell. Beim Navischalter beschwere ich mich über das schlechte Gerät. Leider ist niemand da, der etwas zu sagen hat und ich bekomme nur die Karte des General Managers um mich zu beschweren. Das Navi hatte uns einige Male ganz im Stich gelassen (war einfach ausgegangen), hat uns durch fast jedes Township geführt, dass auf dem Weg lag und eine Lodge war falsch vorprogrammiert gewesen. Hätten wir nicht parallel auf einer Karte geschaut, wären wir 140 Km in die falsche Richtung gefahren.

Als wir das Gepäck abgeben sind 3 von 5 Schaltern frei und wir müssen nicht warten. Gut das wir so früh da sind, da können wir noch ein wenig vor dem Flughafen im Schatten relaxen und in den wenigen Geschäften in der Schalterhalle stöbern. Auch die Sicherheitschecks sind schnell passiert. Da bleibt nur noch das warten auf den Check-In und den Rückflug.

Fazit zur Rundreise in Südafrika:

Die Reise nach Südafrika war spitze! Auch die Lodges die uns SA Travel gebucht hat waren alle prima. Zwar hatte jede Lodge und jedes Guesthouse eine andere Macke, aber auch immer andere Vorteile. Am Besten gefallen hatte uns der Aufenthalt im Mouirplaas Guesthouse in Oudtshorn. Der Hotelier war super nett und so herzlich, man fühlte sich sofort als Teil einer Familie. Ebenfalls super war, das abends frisches Straussenfleisch gegrillt wurde und man auf der Veranda vor dem Zimmer essen konnte.

Vom Zimmer (Design und Technik) am Besten war die Kuzuku Lodge im Addo Elefant Park. Vom Service und den Guides her fanden wir das Kariega Game Reserve am Besten. Auch ist das Kariega Game Reserve landschaftlich abwechslungsreicher als der Addo Elephant Park und die Artenvielfalt der Tiere ist ebenfalls um einiges grösser. Von der Stadt her hat uns Knysna am Besten gefallen. Die Menschen sind sehr entspannt. Ausserdem scheint die Welt hier noch mehr in Ordnung zu sein als in Kapstadt. Das gilt für die Sicherheit als auch die Preise. Ausserdem ist der kleine Hafen super gemütlich und hier gibt es die besten Restaurants (JJs und Drydock).

Wer es abgeschieden und kuschelig mag, für den ist die Fernery eine Top Empfehlung. Von der Schnellstrasse fährt man 6 km über Schotter durch den Wald bis an die Klippen. Hier oben über dem Meer sind die Chalets des Hotels an den Hang neben einem Wasserfall gebaut. Die Holzhütten haben alle einen kleinen Kamin den wir auch genutzt haben, denn nachts wurde es doch etwas kalt im Zimmer. Auch das essen im Restaurant war sehr gut.

Für uns steht nach dieser Reise fest - wir kommen wieder ;)

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Author: Hjalmar Gerbig

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