Reisebericht Südafrika - Knysna, Hermanus und Kapstadt

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04.03.2012 - Dies ist die Fortsetzung unseres Reiseberichts der Südafrika Rundereise 2012. Dieser Reiseabschnitt betrifft den Reiseabschnitt Knysna über Hermanus bis Kapstadt. Hier geht es zurück zu Tag 7-10 der Rundreise Südafrika.

Tagesausflug zum Featherbed National Park in Knysna - Tag 11:

In unserem Guesthouse Overmeer geniessen wir das Frühstück bei Sonnenschein und Blick auf die Bucht von Knysna. Danach fahren wir an den Hafen um mit dem Boot eine Tour zum Featherbed National Park zu machen. Mit dem Boot geht es einmal quer durch die Bucht zum westlichen der Two Heads. Vom Bootssteeg aus werden wir mit einem Gefährt den Berg hinauf gefahren. Von oben hat man eine herrliche Aussicht auf die Bucht von Knysna mit der Landzunge auf der die Luxusvillen stehen.

Auf der Seeseite wandern wir den Berg hinab vorbei an einer Klippe mit Aussicht auf die raue See und den östlichen Head, zu einer natürlichen Felsgrotte durch die man ans Wasser gelangt, bis zum Restaurant am Bootssteg. Die Wanderung bietet atemberaubende Ausblicke und ist auf jeden Fall empfehlenswert. Im Restaurant gibt es ein Buffet mit grosser Auswahl und kühle Getränke.

Two Heads Knysna


Nach der Rückfahrt machen Ina und ich einen Bummel durch die Geschäfte am Hafen. Ich kaufe mir nach kurzer Überlegung in einem Kunstladen einheimischer Künstler eine Leopardenschildkröte aus Ton. Danach fahren wir in das Guesthouse. Dort schwimmen und relaxen wir am Pool. Abends haben wir eine Reservierung im Drydock - einem Fischrestaurant am Hafen. Ich bestelle den Catch of the Day (Kingklip) der unglaublich lecker schmeckt. Bei einen Gläschen Wein und Sonnenuntergang am Hafen lassen wir den Tag ausklingen.

Reise von Knysna über Kap Agulhas nach Hermanus - Tag 12:

Morgens stehen wir etwas früher auf um zeitig zu starten. Wir haben heute die längste Wegstrecke vor uns und werden ca. 520 km bis Hermanus fahren. Zunächst geht es entlang der Küste in Richtung Mosselbaai. Dann über Heidelberg nach Swellendam im landesinneren. Hier in Swellendam, in eine der ältesten Siedlungen, essen wir zu Mittag. Direkt gegenüber der Kirche gibt es ein tolles Restaurant mit dem Namen Old Gaol Restaurant. Im Schatten unter den Bäumen geniessen wir homemade Lenonade und homemade Quiche (Bacon and Mushroom).

Nach dem Essen fahren wir über Bredasdorp bis an den südlichsten Zipfel von Afrika, dem Kap Agulhas. Wir machen einen Stop am Lighthouse und am südlichsten Punkt Afrikas an dem ein Stein steht, der anzeigt, dass hier der indische und der atlantische Ozean aufeinandertreffen. Der Wind hier unten ist extrem stark. Bereits auf der Herfahrt ans Kap hatte ich meine Mühe das Auto auf der Spur zu halten.

Kap Agulhas


Auf unserer Weiterfahrt über das Missionsdorf Elim bis Pearly Beach fahren wir auf einer Schotterpiste. Ganze 70 Kilometer ohne Asphalt. Manchmal wirbelt der Wind den roten Sand so stark auf, dass eine Staubwand entsteht in der man nicht die Hand vor Augen sieht. Mehrere Sekunden blind fahrt man dann durch einen Hagelschauer aus kleinen Sankörnern und Steinen. In Pearly Beach stellen wir fest, dass unsere ganze Windschutzscheibe kleine Steinschläge hat. Mal sehen ob das bei der Rückgabe Ärger macht. Pearly Beach ist zumindest bei diesem rauhen Wetter bei hohen Wellen und starkem Wind kein gemütlicher Ort und so fahren wir weiter über Gansbaai nach Hermanus.

Um 18:00 Uhr kommen wir in unserer Unterkunft, dem Beluga Güsthouse an. Die Anlage ist schön. Hinter dem Wohnhaus der Eigentümer gibt es einen grossen Pool und dahinter im altenglischen Baustil eine Reihe Gästezimmer. Die Zimmer sind toll eingerichtet und alles ist neu. Leider haben die Zimmer keine Klimaanlage und selbst nach langem lüften wird es nach kurzer Zeit wieder sehr warm im Zimmer. Die Tür auflassen wollen wir nicht, erstens wegen Einbrechern und zweites wegen der Tiere die evtl. ins Zimmer kommen. Auch ist in den Zimmern kaum Platz für zwei Koffer. Schade, denn ansonsten ist der Flair ganz nett. Abends laufen wir an den Klippen entlang bis zum alten Hafen. Oberhalb gibt es mehrere Restaurants, wir essen im Fusion leckere Pasta.

Hermanus Südafrika


Reise von Hermanus nach Kapstadt - Tag 13:

Frühstück gibt es im Belugahouse erst ab 8:45 - ziemlich spät wie ich finde. Der frische Obstsalat ist prima, auf die Eier warten wir ewig, obwohl alle anderen Gäste schon fertig sind. Um 10:00 Uhr geht es los in Richtung Kapstadt. Wir fahren die Steilküste entlang der Walroute über Kleinmond, Pringle Bay und Gordons Bay. Kurz vor Gordons Bay geht eine kleine Strasse den Berg hinauf zum Steenbras Dam. Bei guter Sicht lohnt sich ein kleiner Abstecher wenigstens bis zum ersten Haltepunkt entlang der Strecke.

Unseren nächsten Stopp machen wir in Vergelegen. Das Weingut verlangt 10 Rand Eintritt. Dü sind es auf heden Fall Wert. Das alte Weingut verfügt über einen unglaublich schönen Park mit Rosengärten und tollen Bäumen und Seen. In zwei Restaurants kann man essen und sogar die alten Wohngebäude kann man besichtigen. Leider sind die Restaurants sehr überlaufen und die Bedienung die wir ansprechen etwas unfreundlich. Wir entschliessen uns deshalb weiterzufahren zu unserem nächsten Stop im Weingut Zevenwacht.

Weingut Vergelegen


Das Restaurant ist in einem wunderschönen Gebäude aus dem Jahre 1800. Von der Restaurantterasse kann man auf den See schauen, der zwischen Gebäude und der Einfahrt des Geländes liegt. Hier ist eniger los und die Bedienungen sind super nett. Der Kellner sucht sogar eine Steckdose für Inas Kameraakku, der fast leer ist. Wir essen sehr lecker zu Mittag und geniessen den hervorragenden Wein.

Danach fahren wir weiter zu unserem Hotel in der Camps Bay. Nach dem Check in im Lobster House fahren wir zum Sonnenuntergang in Richtung der Seilbahn des Tafelbeges. Allerdings beschliessen wir aufgrund der fortgeschrittenen Zeit nicht mit der Seilbahn nach oben zu fahren. Statt dessen fahren wir auf die andere Seite zum Signal Hill. Hier hat man zum einen die Aussicht zur Stadtseite und Tafelberg und einmal zur Seeseite in Richtung Robben Island.

Kapstadt Tafelberg


Zum essen geht es in die Camps Bay zur Strandpromenade. Hier ist alles etwas mehr auf Schick und Hip gemacht. Die Leute sind mehrheitlich in guter Abendkleidung und die Preise in den Restaurants sind ebenfalls ganz anders als die letzten Tage. Wir geniessen den Sonnenuntergang über dem Atlantik und die gute Stimmung an der Strandpromenade bei einem Cocktail und einem Sandwich. Hier kann man es sich wirklich gut gehen lassen!

Hier geht es weiter zum Tag 14-16 der Rundreise Südafrika.

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Author: Hjalmar Gerbig

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